Ob beeinträchtigt oder nicht: Für Kinder ist die eigene Familie der wichtigste Anker für ein Aufwachsen in Geborgenheit. Doch was passiert, wenn Kinder mit Beeinträchtigungen erwachsen werden und nach einem selbstbestimmten Leben streben? Engagierte Familien in Dortmund-Hörde zeigen wie es geht: Gemeinsam haben sie den Verein „Zusammenspiel Phoenix e.V.“ gegründet, um ihren acht Kindern ein eigenes, passendes Zuhause zu bauen, inklusive einer Betreuung vor Ort. Hier kommt die Diakonie ins Spiel: „Wir vertreten in unserer Arbeit die Akzeptanz des Einzelnen, decken den individuellen Hilfebedarf und helfen so bei einer Wohn- und Lebensperspektive für eine selbstbestimmte Zukunft“, beschreibt Julia Boßmeyer (Foto), Leiterin des Arbeitsgebiets MittelPunkt der Diakonie, ihre Arbeit. Sie und ihr Team werden die jungen Erwachsenen an der Hörderhochofenstraße künftig betreuen.
Diese kennen sich seit vielen Jahren durch gemeinsame Schulbesuche und haben kollektiv den Wunsch nach einem Leben in der Gemeinschaft geäußert. Mit einer Stiftung hat der Verein einen Investor und Vermieter für das Projekt „Heimspiel“ gefunden, mit der Diakonie den richtigen Partner für die Betreuung vor Ort.

Quelle: Diakonie Zeitung


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